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Thema: Amas - Werder Bremen II

  1. #1

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    herthabsc.de

    23.09.2005
    "Mit Unentschieden kommst du nicht weiter!"


    Rotsperre abgesessen: Sofian Chahed ist wieder dabei.

    Berlin - Karsten Heine kann die ganze Aufregung nicht verstehen. Nach dem 0:0-Unentschieden seiner Mannschaft beim Hamburger SV II am vergangenen Mittwoch lautete die einhellige Meinung der Presse: "Herthas U23 im Glück" und "Torflaute bei Herthas U23". Ein nicht nachvollziehbares Urteil für den 50-jährigen Coach, hatten sich doch alle Beteiligten nach Abpfiff der Partie auf ein "gerechtes Unentschieden" geeinigt.

    "Das war ein sehr gutes 0:0", blickte Karsten Heine zurück. "Die Hamburger waren in der ersten Halbzeit, wir in der zweiten Punktsieger", so der Trainer. Am kommenden Sonntag (25.9.) tritt sein Team nun gegen die nächste Bundesliga-Reserve an: Werder Bremen II, aktuell 14. der Tabelle. Das Spiel im Amateurstadion beginnt um 14.00 Uhr.

    Chahed kehrt zurück

    An der Besetzung der letzten Spiele wird sich auf Seiten der Herthaner wohl nicht viel ändern. Nach der Verletzung von Dick van Burik im Spiel gegen den MSV Duisburg wird Christopher Samba wohl erneut im Profikader stehen und mit nach Köln reisen. Als "Neuzugang" steht Trainer Karsten Heine wieder Sofian Chahed zur Verfügung, der seine drei Spiele Sperre nach der Roten Karte im Spiel gegen Rot-Weiß Essen abgesessen hat.

    "Die U23-Mannschaften in der Regionalliga unterscheiden sich eigentlich nicht in vielen Punkten", sagte Karsten Heine vor dem Spiel gegen Werder, "alle sind fußballerisch sehr gut ausgebildet, und gerade Werder hat eine gute Nachwuchsarbeit", so der Trainer.

    "Da wird nicht viel taktiert"

    Was aber nicht heißen soll, dass sich Heine gegen die Bremer mit einem Punkt zufrieden geben würde. "Nur mit Unentschieden kommst du nicht weiter", sagte Heine - und so hat sein Team in den letzten beiden Partien (0:0 gegen St. Pauli und den HSV II) gespielt.

    Die "Nordwoche" der U23 wird nun also gegen Werder Bremen II komplettiert - und natürlich soll dieses Mal am liebsten ein Sieg her. Noch eine Gemeinsamkeit hat Karsten Heine unter den U23-Teams der Liga ausgemacht: "Sie spielen alle nach vorne, wollen Tore machen, da wird nicht viel taktiert!" Welchem der beiden Nachwuchsteams diese Spielweise wohl mehr entgegenkommt?

  2. #2

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    Amas haben 1:0 gewonnen durch ein Tor von Andreas Schmidt

  3. #3

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    schön für Schmidti, ich glaube dem gefällts bei den Amateuren

  4. #4

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    Aufstellung:
    Stuhr-Ellegaard – R. Müller, Lukimya, Marx (82. Hube), Chahed (87. Hoeneß) – Krecidlo, Ebert, Wallschläger, Schmidt – Covic (75. Ede), Dejagah

    Gelbe Karten: Krecidlo, 1x Bremen

    Zuschauer: mal wieder keine Durchsage

    Leider gibt’s nicht viel von diesem Spiel zu berichten
    Zwar gab es von beiden Seiten immer wieder Attacken, aber bis zur 29. Minute stand es immer noch 0:0. Das sollte sich nun aber ganz schnell ändern, nach einer Ecke von Patrick Ebert auf Ashkan, gibt dieser in die Mitte weiter zu Schmidti, der zieht ab und der Bremer Keeper schaut nur noch hinter dem Ball her – 1:0.

    Nun ging’s wie schon vorher immer hin und her. Die Bremer scheiterten an unserer Abwehr bzw. an Kevin, der heute super Reaktionen zeigte und auch unsere Bubis schafften keinen weiteren Treffer vor der Halbzeitpause.

    In der zweiten Halbzeit dominierten unsere Jungs wieder weitgehend das Spiel.
    Zwar hatte Ashkan 2 Minuten vor Schluss die Chance zum 2:0, aber leider stolperte er im gegnerischen Strafraum über seine eigenen Füße und verlor so den Ball an seinen Gegenspieler. Schade.
    Trotzdem endlich wieder spannender Fußball.
    Hoffentlich sind unsere „alten Herren“ heut auch erfolgreich.


    Tore: 1:0 Schmidt



    Specialguests: Ch. Müller, van Burik, Boateng ...

    ________________________________

    also schmidti ist ein echter glückgriff. hier hat er endlich seinen platz gefunden.

  5. #5

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    herthabsc.de

    25.09.2005
    Die Serie hält - Herthas U23 1:0 gegen Werder


    Tadellose Leistung in der Abwehr: Amadeus Wallschläger (r.) gegen Francis Banecki.

    Berlin - Herthas U23 ist auch im sechsten Spiel in Folge ohne Niederlage geblieben. Am elften Spieltag der Regionalliga Nord besiegte das Team von Trainer Karsten Heine am Sonntag (25.9.) Werder Bremen mit 1:0 (1:0). Torschütze des Tages war Kapitän Andreas Schmidt.

    Den besseren Start erwischten vor 382 Zuschauern im Amateurstadion die Gäste, die nach der Niederlage mit acht Punkten auf Platz 15 der Tabelle rangieren. Nach einem Eckball kam der hoch gewachsene Werder-Kapitän Björn Schierenbeck ungehindert zum Kopfball - David Krecidlo konnte jedoch für den bereits geschlagenen Keeper Kevin Stuhr Ellegaard auf der Linie klären (7.).

    Covic vergibt freistehend

    Diese Szene weckte auch die Hausherren auf, die nun ihrerseits den ersten sehenswerten Angriff der Partie fuhren. Nach einem langen Ball aus dem Mittelfeld sah sich Routinier Ante Covic gleich zwei Gegenspielern gegenüber und setzte sich trotzdem durch. Freistehend vor Werders Keeper Kasper Jensen versagten ihm allerdings die Nerven, Covic schoss den Schlussmann an (10.).

    In der sehenswerten Anfangsphase nahmen sich beide Mannschaften nicht viel. Die nächste Gelegenheit gehörte wieder den Gästen. Wiederum stieg Schierenbeck nach einem Eckball am höchsten; sein Kopfball landete bei Jerome Polenz, dessen Schuss aus spitzem Winkel Robert Müller an den Pfosten lenkte - Glück für Hertha (20.).

    Schmidts erstes Saisontor zum 1:0

    Doch die Herthaner, mit einer starken Serie im Rücken äußerst selbstbewusst, ließen sich auch von dieser Gelegenheit nicht beeindrucken. Thorben Marx, der zurzeit keine Berücksichtigung im Profi-Kader von Falko Götz findet, setzte sich im Mittelfeld stark gegen Schierenbeck durch und bediente Patrick Ebert mit einem mustergültigen Pass - der jedoch vertändelte das Leder im Strafraum gegen zwei Bremer (25.).

    Wenig später zahlte sich die leichte Überlegenheit der Herthaner jedoch aus. Nach einer Ecke von Patrick Ebert sprang Ashkan Dejagah der Ball vom Fuß und Kapitän Andreas Schmidt direkt vor die Füße. Mit einem trockenen Schlenzer aus 16 Metern ins rechte untere Eck ließ er Keeper Jensen keine Abwehrmöglichkeit - 1:0 für Hertha, das erste Saisontor des 32-Jährigen. (29.)

    Werder zum Schluss von Hälfte eins überlegen

    Die letzte Möglichkeit der Herthaner vor dem Wechsel vergab Ashkan Dejagah: Nach einem öffnenden Pass von Patrick Ebert legte er sich das Leder zu weit vor und verspielter so leichtfertig die Chance, noch vor dem Wechsel eine Vorentscheidung herbeizuführen (36.). Stattdessen kamen kurz vor der Pause nochmals die Werderaner auf. Zunächst war es Rockenbach da Silva, der nach einem verlängerten Einwurf Kevin Stuhr Ellegaard mit einem tückischen Aufsetzer prüfte (41.); beim darauffolgenden Eckball kam Banecki zum Kopfball, doch wiederum klärte Krecidlo in höchster Not auf der Linie (42.). Mit dem zu diesem Zeitpunkt knappen 1:0 ging es in die Kabinen.

    In der zweiten Hälfte erkannten die Anhänger und Trainer beider Mannschaften ihre Teams nicht wieder. Beide Mannschaften übten keinerlei nennenswerten Druck auf, übertrafen sich gegenseitig in Harmlosigkeit. Lediglich Schmidt mit einem Kopfball nach Ecke von Ebert (65.) und Dejagah nach Pass von Hube besaßen nochmals Torchancen; Schmidts Kopfball war jedoch nicht platziert genug, Dejagah verstolperte die letzte Chance des Spiels - bezeichnend für eine schwache zweite Hälfte. So blieb es am Ende bei einem schwer erkämpften 1:0-Sieg für die Herthaner.

    "Bremen der erwartet schwere Gegner"

    Herthas Trainer Karsten Heine war nach dem Abpfiff zufrieden. "Bremen war der erwartet schwere Gegner", sagte Heine. "Wir wollten nach dem 1:0 unbedingt das zweite Tor nachlegen, das ist uns aber nicht gelungen. Ich bin froh über den Sieg und darüber, dass die Serie Bestand hat. Vor allem aber freut mich, dass wir zum dritten Mal in Folge zu null gespielt haben", so der Trainer.

    Am kommenden Samstag (1.10.) tritt Hertha um 14.00 Uhr bei Rot-Weiß Erfurt an.


    So spielte Hertha:
    Stuhr Ellegaard - Wallschläger, Müller, Lukymia-Mulongoti, Krecidlo - Ebert, Schmidt, Marx (82. Ede), Chahed (87. Hoeneß) - Dejagah, Covic (75. Ede)

    Tor: 1:0 (29.) Schmidt

    Zuschauer: 382

    Schiedsrichterin: Steinhaus (Hannover)

  6. #6

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    Na bitte. Minimalziel erreicht. Hätten die Amas nicht vor den Profis gespielt, könnte man meinen, sie hätten sich das abgeguckt.
    gazza postete
    schön für Schmidti, ich glaube dem gefällts bei den Amateuren
    Schon ein bißchen fies, dieser Kommentar. Böser gazza. Aber haste wahrscheinlich gar nicht so gemeint.

  7. #7

    Standard

    @coolidge: wieso fies??? seh das ausnahmsweise mal wie gazza. <es geschehen noch zeichen und wunder. > schmidti wollte doch freiwillig zu den amateuren.
    also ich war von anfang an begeistert von der idee. schließlich hat er viel erfahrung und kann den jungs noch so einige tipps geben. mal abgesehen davon, dass er super in die truppe passt.

  8. #8

    Standard

    Schmidt wusste genau das er im Profikader keine Chance mehr auf einen Stammplatz hat und bevor er sich irgendwo in die Niederungen der 2.Liga oder Reg.Liga abschieben lässt, bleibt er lieber bei Hertha und spielt bei den Amateuren.
    Da ist er zwar auch unterklassig aktiv, bleibt aber in Berlin und in seiner gewohnten Umgebung... ein Wandervogel war Schmidt eh nie gewesen...
    der weiss ganz genau was er hier hat!

  9. #9

    Standard

    Na klar weiss er was er bei den Amas hat. Und natürlich können auch die Amas froh sein, denn Schmidt war und ist ein erstklassiger Fußballer. Aber ob das freiwillig war, wage ich zu bezweifeln. Freiwillig vielleicht in dem Sinne, als daß er "die Wahl" hatte, zu den Amas oder zu einem anderen Verein zu gehen. So gesehen war seine Entscheidung wohl nicht die Dümmste. Aber trotzdem wurde er doch von den Profis abgeschoben, weil ein gewisser Jemand der Meinung war, mit Dardai und Kovac zwei stärkere Spieler für die Position vor der Abwehr zu haben (ich bin da übrigens anderer Meinung). Oder?

    Wollte ja auch nicht stänkern, war ja nett gemeint, der "böse gazza".

  10. #10

    Standard

    Wollte ja auch nicht stänkern, war ja nett gemeint, der "böse gazza".
    ich krieg schon noch mit was zwischen den Zeilen steht!

  11. #11

    Standard

    gazza postete
    Schmidt wusste genau das er im Profikader keine Chance mehr auf einen Stammplatz hat und bevor er sich irgendwo in die Niederungen der 2.Liga oder Reg.Liga abschieben lässt, bleibt er lieber bei Hertha und spielt bei den Amateuren.
    Da ist er zwar auch unterklassig aktiv, bleibt aber in Berlin und in seiner gewohnten Umgebung... ein Wandervogel war Schmidt eh nie gewesen...
    der weiss ganz genau was er hier hat!
    Aha. Lass Dir eins gesagt sein: Logik ist nicht immer Wahrheit.

    coolidge postete
    Aber trotzdem wurde er doch von den Profis abgeschoben, weil ein gewisser Jemand der Meinung war, mit Dardai und Kovac zwei stärkere Spieler für die Position vor der Abwehr zu haben (ich bin da übrigens anderer Meinung). Oder?
    DAS triffts.

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