Die Rückrunde beginnt.
Am Samstag 9.12.2006 findet in der Abbruchreifen Förterei das
Regionalliga-Spiel 1. FC Union gegen unsere Amas statt.
Wie der Wind und das Meer ........
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1.FC Union - Amas Saison 2006/07
Die Rückrunde beginnt.
Am Samstag 9.12.2006 findet in der Abbruchreifen Förterei das
Regionalliga-Spiel 1. FC Union gegen unsere Amas statt.
Wie der Wind und das Meer ........
Na dann hoffen wir mal das zum Derby auch ordentlich Unterstützung in blau-weiss erscheint, da ist ja noch ne Rechnung offen...
gefunden im Unionforum
Die zerbrochene Fan-Liebe
Zu Mauerzeiten hielten die Anhänger des 1.FC Union und von Hertha BSC zusammen -
Im vereinten Berlin sind beide Seiten auf Distanz gegangen
Auszüge aus der „Wissenschaftlichen Hausarbeit“ der Juristischen Hochschule des Ministeriums für Staatssicherheit der ehemaligen DDR sind im Begleitbuch zur Ausstellung „Doppelpässe – wie die Deutschen die Mauer umspielten“ dokumentiert. In der Arbeit ist Interessantes zu lesen. „Ein spezifisches Problem bildet der enge Kontakt einiger negativer Fußballanhänger des 1.FC Union zum Verein Hertha BSC Westberlin“, heisst es darin. Und: „Weiterhin bekundet ein bestimmter Teil von Unionanhängern ihre Sympathien mit dem BRD-Fußball, indem er versucht, zu Auswärtsspielen dieser Vereine in das sozialistische Ausland zu fahren. Am 9.7.1977 fuhren ca.55 Anhänger zum Europapokalspiel Slovan Bratislava gegen Hertha BSC Westberlin, um den Westberliner Fußballverein zu unterstützen und neue Kontakte zu den Fan-Club-Mitgliedern dieses Vereins zu suchen.“
Innig war das Verhältnis zwischen der Gefolgschaft der beiden populärsten Berliner Klubs zu Mauerzeiten. Siebzehn Jahre nach der Wende ist davon nicht viel geblieben. Wenn am kommenden Sonnabend ( 14 Uhr, Alte Försterei ) der !.FC Union und Hertha BSC 2 in der Regionalliga um Punkte kämpfen, wird es keine Verbrüderung, sondern eher Abgrenzung geben. Die neue Fan-Generation mag sich nicht sonderlich. „Nur zu Hertha geh´n wir nicht“ singen sie im Union-Block. „Und niemals vergessen: S.... Union“, krakeelen die bösesten Zungen unter den Hertha-Supportern.
Man hat sich auseinander gelebt. Wann genau und warum die Liebe zerbrach, lässt sich wohl ebenso schwer ergründen wie bei einer gescheiterten Ehe. Vermutlich fehlte der Fan-Freundschaft nach dem Fall der Mauer der Reiz, der besondere Kick, der die Beziehung ursprünglich ausmachte und den ein „Schlachtgesang“ aus dem Osten in Worte fasste: „30 m im Quadrat, Minenfeld und Stacheldraht – Dann wißt ihr, wo ich wohne, ich wohne in der Zone – Wir halten zusammen wie der Wind und das Meer- die blauweiße Hertha und der FC Union.“
An den Transistorradios auf den Stehrängen der Alten Försterei und zur Sportschau-Zeit im Westfernsehen fieberten die Union-Fans mit dem großen Bruder. Und für das Live-Erlebnis Union zahlten Hertha-Fans sogar brav den Mindest-umtausch von 25 D-Mark.
Die Gefühlslage in den 90er Jahren sah anders aus. Als Hertha BSC 1997 mit den Millionen der UFA in die Bundesliga zurückkehrte, taumelte der kleine Bruder aus Köpenick dem Konkurs entgegen. Hertha wurde Mode, zog neue Fans an.
Union blieb ein Bekenntnis – und unter sich. „Zu Hertha gingen viele Leute aus dem Osten auch deshalb, um mal Bayern, Dortmund oder Schalke zu sehen, wir dagegen sind in der Oberliga mit 800 Mann nach Spandau gefahren“, sagt Fan-Urgestein Tino Czerwinski und räumt ein: „Union fehlt eine ganze Fan-Generation. Wir haben die über 40-Jährigen und die Jüngeren bis 20, aber wenig dazwischen.“
Und aus den Brüdern von einst sind Rivalen geworden, auch wenn Herthas Rolle als sportliche Nummer Eins der Hauptstadt unumstritten ist. Ein nicht geringer Teil des rot-weissen Anhangs sieht in Hertha die Großkopferten, die Arroganten. Aussagen wie die des früheren Hertha-Aufsichtsratsvorsitzenden Rupert Scholz („Wir sind die Nummer Eins und die Nummer Zwei in Berlin.“) nähren die ablehnende Haltung, werden in Köpenick als Kränkung empfunden.
„S.... Amateure“, dieser beim Auftritt von Bundesliga-Reserven in der Regionalliga fast schon obligatorische Ruf dürfte dem von Karsten Heine trainierten Hertha- Nachwuchs am Sonnabend nicht erspart bleiben. Heine persönlich hat als langjähriger Union-Spieler und Trainer indes keine Anfeindungen zu befürchten, findet die Entwicklung ohnehin „unverständlich“.
Auf Distanz sind auch die Hertha-Fans gegangen. Im blau-weissen Lager können sie das Geredevom Kultklub Union schon lange nicht mehr hören. Für die Gefolgschaft des Bundesligisten ist schließlich auch Hertha, der zwischenzeitlich in die West-Berliner Oberliga abgerutschte Deutsche Meister von 1930 und 1931, allemal Kult.
So distanziert die Beziehung der Fans geworden ist, so gelassen sehen die Verantwortlichen beider Vereine ihr Verhältnis. „Es ist vollkommen in Ordnung“, sagt Union-Boss Dirk Zingler. „Wir sind ein anderer Verein und wollen gar nicht so werden wie Hertha BSC. Wir haben unsere eigene Seele.“ Auch Hertha-Manager Dieter Hoeneß spricht von einem „unverkrampften Verhältnis“, hält sogar eine Zusammenarbeit für denkbar, verhehlt aber nicht: „Beim früheren Union-Präsidenten Bertram drängte sich der Eindruck auf, dass eine Kooperation überhaupt nicht erwünscht sei. Da wollte man wohl die Hamburger Verhältnisse zwischen dem HSV und St.Pauli auf Berlin übertragen. Wobei ja nichts dagegen spricht, wenn jeder Verein seine eigene Identität sucht und pflegt.“
Als unangenehmen Konkurrenten bei der Anwerbung von Fans im früheren Ostteil der Stadt (Mitgliederanteil bei Hertha zurzeit nur 18 Prozent) sieht Hoeneß den 1.FC Union nicht: „Wir fischen nicht in fremden Teichen.“
Horst Bläsig in: FuWo, 4.12.2006, Seiten 28/29
ich finde es eigentlich normal das es eine gesunde Rivalität zwischen beiden Vereinen gibt... aber Hass muss es nicht sein, das ist Blödsinn denn dafür fehlt bisher ganz einfach auch die sportliche Auseinandersetzung... immerhin gab es, zumindest in der Nachkriegsgeschichte, noch nie ein Pflichtspiel zwischen beiden Berliner Vereinen.
Sicher auch irgendwie einmalig!
@ener666...schade das du so eine einstellung hast, ich gehöre zu denen die vor 1989 öfters in der wuhlheide gewesen bin und noch heute gerne an die zeit denke wo wir herthaner zusammen mit den unionern gefeiert haben. werde es nie vergessen das gänsehaut gefühl in prag beim uefa-cup spiel gegen dukla prag.....als wir gemeinsam das erreichen des halbfinales gefeiert haben......
Dieses Thema hatten wir ja schon mal an anderer Stelle diskutiert... ich bin schon der Meinung das es Berlin als Millionenmetropole und Sportstadt gut zu Gesicht stehen würde nach Hertha einen weiteren Bundesligisten zu etablieren, die Identifikation mit dem jeweiligen Verein ob rot oder blau wäre für die Fans noch viel intensiver, von packenden (richtigen, echten) Gänsehaut-Derbys vor 74000 Zuschauern im Olympiastadion mal ganz abgesehen.
Zumindest in der 2. Liga war Union ja schon mal angekommen aber die Folgen der kurzsichtigen Heiner-Bertram-Vereinspolitik brachte den Verein lediglich wieder zurück bis in die Oberliga.
Ich wünsche auf jeden Fall den "Eisernen" den baldigen Aufstieg in die 2. Liga und das die olle Bruchbude an der "Alten Försterei" auch mal was von den aktiven Bautätigkeiten in dieser Stadt mitbekommt.
Auf jeden Fall haben die Unioner auch durch die gewaltige spontane Spendenbereitschaft damals in der "Benny Aktion", meinen höchsten Respekt und meine Sympathien.
Und genau wegen der Benny-Geschichte habe ich mein Bild über die Unioner geändert.
Ich erwidere keine Schmähgesänge, und wenn von uns welche pöbeln, sollte man die drauf ansprechen. Rivalität und Respekt ja, Hass nein. Dafür verbindet unsere beiden Vereine zuviel.
...nachdem Hertha aber schon schon 2:0 (Tore C.Müller, K.Boateng) geführt hatte schafften die Unioner durch zwei Tore in der 63. und 89. Minute noch den Ausgleich...
also ähnlich wie die Alten.
Hätten die Amas gewonnen und wäre ich Unioner, würd ich glatt sagen, das Spiel sei verpfiffen.
Der Schiri hat so einiges pro Hertha ausgelegt, das wünscht ich mir mal bei den Profis...
So gesehen ist das Unentschieden völlig korrekt.
Zu den Fans hab ich keine Lust mehr was zu schreiben... im schätzen bin ich eh schlecht und was für Kinder bei uns im Block waren, geht auf keine Kuhhaut...
Ach, vielleicht werden wir nur einfach alt...und was für Kinder bei uns im Block waren, geht auf keine Kuhhaut...![]()
Komm @NdBSC, so schlecht waren nich mal wir in dem Alter...
aber das am Samstatg hatte ja nun garkein Niveau.
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