Naja, mit robust oder nicht robust hat ein Ermüdungsbruch nicht viel zu tun, aber ich weiß schon, was du meinst, Hf.
Ich kenne Ermüdungsbrüche aus dem Eishockey, weniger aber aus dem Handball oder Volleyball. Denn bei einem Ermüdungsbruch kann man dem Sprichwort folgen: Steter Tropfen höhlt den Stein. Denn diese Art der Fraktur erfolgt nicht durch eine sofort wirkende Kraft, die stark genug ist, einen Knochen zu brechen, sondern die einwirkende Kraft ist dazu zu schwach, wirkt aber auf Dauer und macht den Knochen mürbe. Eines Tages dann reicht diese Kraft, dem Knochen den Rest zu geben. Deshalb nennt mancher Sportmediziner diese Fraktur dann lieber auch Stressfraktur, weil bei dem Begriff "Ermüdung" sonst der Eindruck entstünde, daß der Knochen zu schwach ist und nicht die Kraft, die auf ihn wirkt.
Leider wissen wir nicht, wo nun der Riß aufgetreten ist. Denn oberhalb des Spanns kann ein gehäuftes Schußtraining mit falsch gepolstertem Schuhwerk ein Grund sein. Unterhalb des Spanns kann es eine falsche oder überhaupt fehlende Einlage sein. Dann kann diese Art der Fraktur auch durch Überbeanspruchung beim Lauftraining passieren
Verheerend wäre aber, wenn Lustenberger kranke Fuß-Knochen hat und das noch nicht untersucht worden ist. Dann müßte, um überhaupt Sinn zu machen, vor der Auskurierung der Fraktur der Knochen an sich gesund gemacht werden. Das würde dann aber länger als 2 Monate dauern.
Ich wünsche Lusti, bei unserer medizinischen Abteilung, mal einen richtig guten Arzt.
Na, @Atze, enttäuscht vom Schlaubi?