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Was tun (Zuschauer im Stadion) ?

Dieses Thema im Forum "Stadion und Organisation" wurde erstellt von magix, 20. März 2005.

  1. @DaMaM
    Der unterschiedliche Umgang von Verein und Anhängern mit dem BuLi-Skandal bei Hertha und S04, mit dem Kulminationspunkt der miesen Posse beim Pokalspiel 1971, trug sicher vieles zur "Beliebtheit" von Schalke bei den Herthafans bei. Doch es würde zu weit führen dies hier zu analysieren.
    Deine Interpretation der beiden Herthaskandale und ihrer Auswirkung auf die Berliner Stimmung stimmt eben nicht. Die Bestrafung wg der versteckten Handgeldzahlungen wurde von den meisten als überaus ungerecht empfunden, da das ja übliche Praxis war. Sicher geriet schon damals Holst in ein schiefes Licht, aber nach dem Aufstieg 1968 war das vergessen. Es gab eine große Euphorie um Herthas vermeintlichen Weg an die Spitze, der eben durch den Bestechungsskandal jäh unterbrochen wurde. Die Zuschauer waren tief enttäuscht von den Spielern und vergiß bitte nicht, die genauen Umstände wurde erst später halbwegs sauber aufgeklärt und spielten deshalb zunächst keine große Rolle.
    Aber nun vielleicht wieder in die Gegenwart zurück :D
     
  2. Ich bin für "Zurück in die Zukunft". In der Gegenwart gilt für Hertha und dieses Thema eher: Der Fortschritt ist hinter uns her!
     
  3. Also lieber DaMaM , ich bin ja nun ein paar Tage älter wie Du,aber ich maße mir nicht an diese BL-Skandale in die Hertha u.a. verwickelt war zu beurteilen.
    Da vertraue ich schon eher dem Urteilsvermögen der ehemaligen W-Berliner.Die waren doch viel näher dran am Geschehen, wir waren durch die Mauer nun mal getrennt. Ich habe Hertha nach '61 nur durch die Funkmedien verfolgt an Printmedien bin ich nicht rangekommen.
    Fakt ist doch Hertha muß sich nach dem Aufstieg '97 erst wieder eine richtige Fan-Szene schaffen. Mit den Ruhrgebietsclubs u. Bayern können wir uns leider noch nicht vergleichen.Den ihre Fans wachsen scheinbar ständig (BVB,Schalke). Wenn Hertha mal gleichbleibend gut spielt,werden auch die Zuschauerzahlen steigen. Aber ob ich das noch erlebe. ;)
     
  4. @herthafritz, es ist wirklich nicht bös gemeint, aber langsam sollten doch einige mitbekommen haben, daß ich grundsätzlich nur über Dinge schreibe, die ich auch beurteilen kann. Ich habe bis 61 in Westberlin gelebt. Von all meinen Verwandten lebten 21 in Westberlin auch nach 61 noch da, selbst mein Bruder, der am 13. August 22 jahre alt war und deshalb im Gegensatz zu mir, seinen Wohnort frei wählen konnte. Von dem männlichen Anteil meiner Verwandtschaft war nur einer TB-Fan, der war Schiedsrichter und Mitglied bei TB. Der Rest war Herthafan und einige waren auch Mitglieder. Ein Onkel war es knapp 60 Jahre lang. Bis auf den TBer haben mich alle seit meinem Rotzalter zu Herthaspielen mitgenommen. Und nach 61 wurde ich bestens informiert, das kannst du mir glauben. Besser vielleicht als die, die du als "näher dran" ansiehst. Und wenn ich dir vielleicht irgendwann den Rest meines Lebens erzähle :D, wirst du feststellen, daß mir niemand eine Mauer in mein Blickfeld zu schieben sich bemüßigt fühlen sollte. So! ;)
     
  5. Ok.DaMaM , habig nich jewußt, daß Du ein "Wessi" warst.:D
     
  6. he he Fritze, wir werden noch ganz andere Titel zusammen feiern, vielleicht erst in 20 Jahren aber da kommt bestimmt noch was und notfalls schieb ich Dich mit dem Rolli ins Oly ;) =)

    Ob das immer nur an der angeblich verlorenen Fangeneration liegt bezweifel ich langsam...
    damals in den Jahren 97/98 war auch in kürzester Zeit eine riesen Euphorie entstanden und Zuschauerzahlen die man nach zig Jahren 2.Liga nicht erwarten konnte, unglaublich wieviele Hertha Fans es plötzlich gab... das hatte sich in den Folgejahren nur nicht weiter fortgesetzt und aus dem Anfangsabenteuer Bundesliga nach dem Wiederaufstieg, ist mittlerweile grauer Alltag geworden und das liegt offensichtlich dem Berliner Publikum nicht, hier muss es immer Kaviar sein so ist scheinbar der Anspruch an den Hauptstadtverein.
     
  7. Das so arg verwöhnte Berliner Publikum (von was eigentlich verwöhnt?) wird ja immer gern als Ausrede von den Verantwortlichen herangezogen, wenn es um das Verdecken eigener Unfähigkeit geht. An diesen ständigen Kaviarhunger vermag ich nicht zu glauben, aber bei dem Geld was man als Zuschauer bezahlt, darf es doch wenigstens ein Lachsschnittchen sein. Ich gehe doch aus einem Theater auch unzufrieden raus, wenn ich merke, daß der hochgelobte Mime heute keine Lust hat.
    Wenn Hertha nach dem Boom von Wiederaufstieg und CL eine halbwegs stabile weitere Entwicklung genommen hätte, dann wären auch heute die Zuschauerzahlen deutlich besser. Man hat es aber eben nicht geschafft, aus den temporären Erfolgen eine gewisse Stabilität zu entwickeln, wie sie zB Bremen heute auszeichnet. Die Einkaufspolitik war eine Katastrophe, die Installation von Stevens als Alleinritt von Hoeneß ebenso, gleiches gilt für die geamte Außendarstellung von Hertha. Sportlich waren die Platzierungen ja gar nicht mal so schlecht, aber der Zuschauer will auch unterhalten werden und da wurde doch zumeist sehr wenig geboten.
     
  8. Denke, dass es einen Unterschied darstellt, ob kurzzeitig wegen eines unerwarteten Erfolges Euphorie entsteht oder ob die Bereitschaft da ist, auch dann zum Fußball zu gehen, wenn es mal nicht so gut läuft oder der Gegner weniger attraktiv ist... Ich gehe davon aus, dass auch die Nati-Besucher, die jetzt noch begeistert mit Fähnchen durch die Gegend rennen und fahren (wogegen ich ausdrücklich nichts sagen will) und jetzt immerhin die meisten Spieler beim Namen nennen können, dann wieder wegbleiben, wenn es eben eine zeitlang nicht mehr nur nach oben geht.

    Das war halt auch bei Hertha das Problem - die Zuschauer, die ausschließlich wegen des damaligen Erfolges, aber nicht aus Begeisterung für Hertha kamen, werden immer wieder begeistert für Karten gegen Bayern oder Barca (so uns irgendwann noch mal ein Pflichtspiel gegen die gegeben wird....) anstehen, vielleicht sogar ein Hertha-Fähnchen schwenken, aber im "normalen" (muss ja nicht unbedingt immer grau sein) Alltag wegbleiben. Und ich denke, dass das schon eine Sache der Fangeneration ist, die nun mal nicht in fünf Jahren so einfach nachwächst. Als wir vor 11 Jahren nach Berlin kamen, wurden wir fast ausgelacht, als wir sagten, dass wir zur Hertha gehen - dieser Skandalverein - die alte Tante... In den normalen Sportläden gab es nur Fanartikel von Bayern und Dortmund - zu Hertha gab es auch da nur ein müdes Lächeln. Das hat sich immerhin schon mal geändert und heute sind die Kinder der Kollegen und Freunde - so sie nicht von den Eltern in andere Richtung beeinflusst wurden oder gerade absichtlich sich konträr verhalten - viel eher Hertha-Fans. Nur sind da die Eltern kaum bereit (mangels Fansein) die Kinder mehr als einmal in der Saison (nämlich meist zu Bayern) ins Stadion zu begleiten und die Kinder meist noch zu klein, um selbst zu fahren. Da hätte ich aber die Hoffnung, dass dort ein Potential entsteht, dass so in fünf bis zehn Jahren die Anhängerschaft vergrößert - vorausgesetzt Hertha spielt zumindest in der Buli im oberen Drittel weiterhin mit.

    Zudem denke ich, dass in Berlin der Anteil "Zugereister" sehr hoch ist, die ihre "alte Liebe" zu den alten Vereinen mitgebracht haben und ebenfalls zu Hertha nur gehen, wenn der alte Verein spielt, aber eben nicht Anhänger von Hertha sind - auch da kenne ich zahlreiche Beispiele. Sicher würde da ein großer Erfolg die "gemeine" Anhängerschaft vergrößern, aber evtl. wieder nur für eine gewisse Zeit für größeren Zulauf sorgen - wenn nicht immer ganz oben mitgespielt würde.

    Und selbst dann sähe ich die Gefahr, dass dem Berlin irgendwann auch das nicht reichen würde - d. h. wenn mal (und vielleicht sogar wiederholt) ganz oben in Deutschland müsste es wahrscheinlich als nächstes der CL-Sieg sein...

    Also noch etwas trübe Aussichten, aber was die Anhängerschaft und deren Vergrößerung anbelangt zitiere ich mal die Wünsche meines Schwiegerpapas anlässlich unserer Hochzeit: Sorgt doch selbst durch positive Potenzen für produktives Ergänzen!! (Kann mich aber nicht weit aus dem Fenster lehnen, denn wir haben seinem Wunsch eine schnöde Abfuhr erteilt....)
     
  9. Ich hätte da eine Idee. Man könnte D.H. vorschlagen, dem Papst eine Dauerkarte zu schenken und ihm auch einen Shuttle - Service für Hertha - Heimspiele Castell Gandolfo - Olympiastadion Berlin einzurichten. Bei dem Hype der hier seit Wochen wegen des Papstbesuches herrscht, gehe ich davon aus, dass sich die betrüblichen Zuschauerzahlen ganz schnell erledigt haben. ;) :rolleyes:
     
  10. Na, ... dann glaub man schön weiter.
    Halleluhjah
     
  11. Oje, ich glaube, du hast das was falsch verstanden.....
     
  12. Oh ja, das "glaube" ich allerdings auch.
     
  13. Betrübliche Zuschauerzahlen ? Hä ???
    Das Stadion ist einfach zu groß, genau wie die Errwartungshaltung des Berliner Puplikums (schei.. B. P.) und einiger (etlichter ermüdener) Fans.
    Wenn die Meinung in Gesprächen em der aktuellen Presse enspricht.
    Egal was mit den Zuschauerzahlen passiert, es ist wichtig das wir weiter zu unserem Team halten, ohne jedoch mit Kritik außerhalb der Spielzeit hinterm Berg zu halten.
    Mir sind weniger Zuschauer lieber die zu unserem Verein halten, als die Masse die "immer" nur was zu meckern hat.
    Punkt.
    "Und egal ob Profis, Amas und Ama Zwee wir stehn auf Hertha BSC"
     
  14. "So gab es Sprechchöre wie "Wir ha'm die Schnauze voll". Zu Unrecht, findet Lutz Bartels, Präsident des Fanclub Berlin: "Die Spieler geben alles, aber es reicht halt nicht zu mehr." Na denn ! Offensichtlich war Herr Bartels gegen Leverkusen nicht im Stadion, anders kann ich mir diese Äußerung nicht erklären !? Es mag ja sein das es spielerisch nicht reicht, aber es war ja nicht mal Ansatzweise der Wille zu erkennen Leverkusen Paroli zu bieten... Nee, nee, das ist mir als Ausrede zu billig ! Das es reichen kann haben die ersten Spiele gezeigt, als die Mannschaft mit Elan und Kampfgeist noch Spiele gedreht und Punkte eingefahren hat ! Hätte man so weiter gespielt wie gegen Wolfburg und Dortmund.... der Zuschauerschnitt wäre mit Sicherheit höher, es hätte sich schnell in der Stadt rumgesprochen, dass man tollen Fußball im Oly sehen kann !
     
  15. JaJa der Lutz Bartels....
     
  16. Überflüssige Diskussion...ist doch ganz einfach ..guter Fussball=mehr Erfolg=mehr Zuschauer...
    und liebe Fans,mal an die eigene Nase fassen...was in letzter Zeit im "Fanblock" abgeht ist auch nich wirklich Bundesligareif...da kann ich mich an mehr Stimmung errinnern als wir in der 2. Liga viel mieseren Sport gesehen haben als z.Zt..."wir ham die

    Schnauze voll" und "wir wollen euch kämpfen sehn" kanns ja wohl nich sein wenn es schlecht läuft
     
    ede gefällt das.
  17. @Panterlitsch, erst mal Willkommen im Forum!
    Naja ganz so einfach ist es nun auch wieder nicht, die Leistungen der Mannschaft in den letzten Heimspielen waren sehr durchwachsen und nach den bisher bescheidenen Auftritten in gegnerischen Stadien, ist es immer wieder schwer Berliner und Brandenburger zu motivieren ihre Hertha mal live im Oly zu unterstützen.
    Aber lies dich ruhig mal durch dieses Thema da werden schon viele Fragen beantwortet.
     
  18. richtig DAS ist aber ein ganz anderes Thema. Siehe hier.
     
  19. Na wenn da der Chefetage gemeinsam mit dem Ausrüster nicht ein genialer Gedanke gekommen ist. Aus Berlin, Für Berlin. Die neue Aktion. Für mehr Image. So heißt das heute, wenn einen in der eigenen Stadt zu wenige positiv in Erinnerung haben. Kennt jeder der als Angestellter schon mal in die Kasse der Stadtwerke gegriffen hat.
    Vor einigen Jahren ließ Hertha seine Spieler noch Mülltonnen schieben, aus Imagegründen. Seit heute sind die Spieler gehalten, sich Geschichten auszudenken die sie mit Berlin verbinden. Auf die Beiträge der Herren Lima, Raffael, Kacar, Skacel, Domovchyisky, Arguez und Traore wird die Druckerei sicher noch etwas warten müssen.

    Bis dahin werden die Bewohner Berlins mit der Geschichte von Patrick Ebert ins Stadion gelockt. Der kleine Patrick robbte wohl ganz allein durch den Todesstreifen, legte sich mit Grenzern an, rang die scharfen Hunde mutig nieder und trickste die Schussanlagen aus. Und dies einzig um nachzuweisen, dass es für ihn in dieser Stadt keine Mauern gibt. Ein Bezug zum Thema Fußball wirkt aber bestensfalls herbeigezerrt. Besonders wenn man sich an die Freistossleistungen von Ebert erinnert.
    Eine ähnlich leere Versprechung wird die von Friedrich werden. Er lockt mit: "Für Gäste definitiv ein Problembezirk: Mein Strafraum" Die enttäuschten Gesichter der Leute, die deswegen ins Stadion pilgern, will ich nicht sehen. Wenn einmal mehr der klare Beweis für die Besitzverhältnisse an beiden in Frage kommenden Strafräumen erbracht ist. Arne gehört gar keiner.

    Als letztes Beispiel weise ich auch auf Malik Fathi`s Plakat hin. Er kommt von einem Verweis auf seinen Heimatkiez zur offensiven Spielweise der Hertha. Und zwar so schnörkellos, dass man glauben könnte er meint das wirklich ernst. Die Leute die deswegen ins Stadion kommen, werden ihm seine leeren Versprechungen auf Lebenszeit verübeln. Wichtig auch, das dicke Hertha - Siegel unter der Kampagne der leeren Versprechungen. So vergisst jedenfalls niemand dieses brotlose Unterfangen, mehr Zuschauer ins Stadion zu bekommen. Das geht mE nur durch zwei Sachen. Entweder durch attraktive Spielweise oder durch attraktive Gegner. Am Besten aber durch beides.
     

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