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Hertha Dampfer

Dieses Thema im Forum "Vereinsführung" wurde erstellt von magix, 8. Oktober 2011.

  1. Ich würde das sehr begrüßen

    Quelle
     

  2. Hertha schwimmt weiter

    Das Gründungsschiff des Berliner Fußball-Clubs hat neue Eigentümer

    [​IMG]
    Volle Kraft voraus!

    WUSTERHAUSEN - Die Tinte auf dem Vertrag, den Thomas Flemming zeigt, ist noch nicht ganz trocken. Aber er weist ihn – beziehungsweise seine Firma Prignitzer Leasing AG – ganz eindeutig als den neuen Besitzer der Hertha aus. Und damit des Schiffes, das dem Berliner Bundesligisten seinen Namen und seine Vereinsfarben gab und das heute in einem unspektakulären Bootsschuppen bei Kyritz (Ostprignitz-Ruppin) sanft auf den Wellen des Klempower Untersees schaukelt.
    Hertha BSC wollte das Schiff eigentlich selbst kaufen und anlässlich seines 120. Jahrestages als Museumsschiff vor dem Olympiastadion zur Kultstätte für seine Fußballfans umgestalten. Doch die Verhandlungen mit den alten Besitzern, Peter und Jens-Peter Dentler, scheiterten aus unbekannten Gründen. Gemunkelt wird, dass der knurrige Seebär Dentler aus der Prignitz, dessen Familie das Boot seit 43 Jahren über den Untersee schipperte, und die Fußball-Manager aus Berlin nicht die gleiche Sprache sprachen – zumal Hertha-Aufsichtsratschef Bernd Schip-horst medienwirksam verkündet hatte, dass Dentler ein „reizender alter Herr mit Euro-Zeichen in den Augen“ sei – und sein Schiff nur noch Schrott.
    Dabei waren es eigentlich die Hertha-Leute selbst, die das Schiff unbedingt haben wollten: Schließlich fahren in Berlin gleich zwei Fahrgastschiffe umher, die für den Konkurrenten Union Werbung machen. Das Ausflugsschiff blieb mit seinen 24 Metern Länge zunächst gut vertäut im Bootshaus, auch als Dentler in Rente ging.
    Stattdessen waren Verhandlungen mit Thomas Flemming aus Putlitz (Prignitz) erfolgreicher. Zudem: Steffen Hahlweg, naher Verwandter Flemmings, verkauft am Untersee Eis an Badegäste und suchte sowieso neue Herausforderungen. Dentler und die beiden Prignitzer waren sich schnell einig, der Verkaufspreis wird jedoch nicht genannt. Das Schiff gehört nun beiden je zur Hälfte. Ein zweites, die Neptun, kauften sie gleich mit. Die Kähne werden demnächst in einer Gesellschaft vereint, der Wusterhausener Fahrgastschifffahrt.
    Kaum war in Hertha-Fan-Kreisen durchgesickert, dass verhandelt wird, flatterten bei Flemming die ersten Buchungsanfragen durchs Fax. Denn das Schiff hat für die Fans hohen Symbolwert.
    Die Hertha-Gründer Fritz und Max Lindner sowie Otto und Willi Lorenz hatten 1892 eine Rundfahrt mit dem Ausflugsdampfer unternommen, der damals noch auf der Havel fuhr. Als es um die Namensgebung für den Fußballverein ging, fiel Fritz Lindner die Fahrt wieder ein: Der Name Hertha wurde übernommen, und auch die Farben Blau und Weiß, in denen das Schiff lackiert war.
    Blau und weiß ist die Hertha auch heute noch, auch wenn sich ansonsten seit dem Stapellauf im Jahr 1886 einiges verändert hat. Gebaut worden war sie als Dampfschiff mit zwei Propellern, heute tuckert das Schiff mit zwei Lkw-Dieselmotoren über den See, die beiden Getriebe stammen aus Restbeständen der Roten Armee.
    Innen dagegen ist noch DDR-Nostalgie zu spüren, blaue Kunstledersitze verströmen immer noch den Geruch von Mitropa-Putzmitteln. Schließlich fuhr der Dampfer ab 1947 und bis 1964 unter dem zum Namen erhobenen Pioniergruß „Seid bereit!“, dann wurde er fünf Jahre trockengelegt. Als Familie Dentler das Schiff 1969 kaufte, wurde es zum „Seebär“, seit 2002 trägt die Hertha wieder ihren ersten Namen.
    „Wir wollen hier viel machen“, sagt Thomas Flemming, dessen Kreativität in der Region bekannt ist. Und dessen Leasing-Firma vom Helikopter über Berliner Weihnachtsbeleuchtungen bis hin zur Milchkuh alles vermietet, was irgendwie beweglich ist, bevorzugt aber Eisenbahnen. Den alten DDR-Charme will man ein wenig bewahren, nur so, dass es fürs nostalgische Gemüt ausreichend ist. Ausflugsfahrten für Fans, Unternehmen oder Kindergruppen sind geplant; ein paar Bänke auf dem Oberdeck müssen weichen, damit eine Band spielen kann.
    Auch einen echten Seebären haben die neuen Eigentümer schon angeheuert: Johannis Bär ist seit 20 Jahren in der Prignitz, sofern er nicht gerade Frachtschiffe über die Nord- oder die Ostsee steuert.
    „Wir hoffen ja, dass wir mit Hertha irgendwie zu einer Art Interessengemeinschaft kommen“, sagt Flemming, „schon wegen der Fans.“ Und weil die Besitzer daran glauben, dass Hertha weiterschwimmt, verzichten sie auch auf eine erste Idee. Flemming: „Wir wollten ja die Kabinen im Unterdeck auf 1., 2. und 3. Liga taufen. Aber auf die dritte verzichten wir: Da kommt jetzt eine Bar rein.“ (Von Claudia Bihler)


    Quelle

    Das ist 1 Jahr her. Schiphorst hat ja nun auf der MV von einem Wrack gesprochen, aber das ist wohl nicht die Wahrheit. Der Dampfer dampft.

     
  3. Im heutigen Kurier ist ein Ganz-Seiten Report zum Dampfer ala "Hertha Dampfer retten, man schreibt rote Zahlen".
    (Leider keine Online Quelle des Artikels)

    War zu erwarten dass das Thema der "Schuldenfreiheit" sich auch in Brandenburg rumspricht. Da wird das Thema eben wieder angekocht um vermutlich den Preis zu erhöhen. Ich würde jetzt auch nicht um jeden Preis das Schiff kaufen, damals war von 200000€ die Rede.

    Bei dem Deal muss man ja auch auf die Verwendung achten. Trockenlegen auf Vereinsgelände oder mit Hilfe einer Redeerei auf der Spree fahren lassen. Beides könnte ich mir vorstellen, beim zweiten jedoch mit etwas Bauchschmerzen (Touristen, rot-weiß Anmaler) obwohl das sehr wohl die Refinanzierungsquele sein könnte.

    Wer sich heute den Berliner Kurier zulegt kann den Report gerne lesen, wer will auch hier zitieren :)
     
  4. Ach in der Berliner findet man was


    Quelle
     
  5. das wäre ja echt Sch.... :(
     
  6. Na so teuer kann das gute Stück ja nicht sein, soll sich der Verein mal drum kümmern nachdem die Plumpe schon nicht erhalten wurde.
     
  7. Der alte Eigentümer wollte 200000€ das war Schipphorst zu teuer. Man darf vergessen, technisch ist der Kahn Schrott. Ideell unbezahlbar.
     
  8. Entweder dem alten Dampfer eine Route auf dem Zentrumsteil der Spree geben, inklusive Live-Übertragung der Spiele und Fanshop oder vor dem Oly aufbocken mit Panoptikum der berühmtesten Spieler an der Reling. Das könnte Gegenbauers Meisterstück werden. :)
     
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  9. Ausverkauftes Heimspiel, jeder spendet 2 Euro, und die Hälfte des Geldes is schon da. :rolleyes:
     
    Der alte Mann am Meer gefällt das.
  10. Da wär ich für!! Das wär ja sooo dermaßen gut. Da würd ich immer hingehen!
     
  11. da musste Du aber auch erstmal einen Betreiber finden der das macht. Klar hat die Idee was, jedoch ist das wiederum ein Prestigeobjekt, da musst Du bei all den Neidern und Hertha Hassern immer einen Blick drauf haben, nicht das es mal rot oder grün angemalt wird. Um das Ding technisch für den Betrieb auf die Spree zu bringen muss Einiges auch an dem Schiff gemacht werden, ich nenne nur mal die Beleuchtung die es bis dato nicht gibt.

    Ich denke trockenlegen und bspw. vor dem zukünftigen Hertha Museum platzieren hat mehr Sinn. Auf dem Trockenen kann das Schiff sogar in eine Kneipe, Verkaufsraum für das Museum umfunktioniert werden. Hätte mehr Charme.
     
  12. Ja, da hast du natürlich Recht. Die Idee war nur in meinem Kopf so schön. Wäre gern zu so etwas hingegangen.
    Aber deine Idee ist natürlich auch gut und wahrscheinlich finanziell gesehen leichter umsetzbar..
     
  13. Nicht nur in deinem :)
     
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  14. Aber magix, als Träume-Kaputtmacher unterwegs?? ;) Und dit nennst du Charme? Da kann sich ein junges Fräulein - Herzliches Willkommen, übrigens, @Theamorty - für was begeistern, und fängst mit Ökonomie an. Das würde ja selbst Frau Merkel verschrecken.:p
     
    Theamorty und magix gefällt das.
  15. Haha :)
    Danke, alter Mann am Meer. ;) Macht aber nichts, so bleibt die schöne Vorstellung einfach ein Ründchen in meinem Kopf. Da ist es auch ganz nett.
     

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