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Faszination Eishockey

Dieses Thema im Forum "Privatquark Forum" wurde erstellt von hbscwilly, 24. März 2008.

  1. Am vergangenen Dienstag erfolgte also Spiel 1 der Viertelfinalrunde der Playoffs in der DEL 2. Vor dem Spiel gab es einen Fanstammtisch zu dem auch die Meistermannschaft von 1978 geladen und gekommen war. Da 1978 bereits eine Mauer stand und euch die Namen ohnehin nix sagen würden, nenne ich nur einen nämlich den von Franz Reindl, der damals Spieler vom SCR war und heute Präsident des DEB ist. Er berichtete vom Ausflug der deutschen Eishockeynationalmannschaft zu den olympischen Spielen in Südkorea.
    Charly Leitner (einigen noch bekannt als SKY - Kommentator, heute kommentiert er die Heimspiele des SCR auf Sprade.tv) gestaltete den Stammtisch recht schön . Anwesend war auch der Boss der DEL 2, Rene Rudorisch. Der mußte auch in Sachen Verzahnung DEL und DEL 2 Rede und Antwort stehen. Nicht leicht für jemanden, der dachte er wäre nur für einen schönen Kurzurlaub und einigen Ehrungen ins Werdenfelser Land gereist.
    Der Gegner für das Viertelfinale der Playoffs kristallisierte sich am Wochenende vorher der ET Crimmitschau heraus. Spiel 1 der Runde verlor der SCR mit 2:5 an diesem Abend und musste das so schwer erkämpfte Heimrecht nach Westsachsen abgeben. Nennt es "das Pfeifen im dunklen Wald) aber in meinen Augen war Crimme besser, weil sie den Spielrythmus aus ihren Preplayoffs besser in die Playoffs mitgenommen haben. Morgen hat es der SCR erneut in der Hand, sich das Heimrecht zurück zu holen. Dann aber in Crimmitschau.
     
  2. Auch das Spiel in Crimmitschau wurde verloren. 3:0. Die Sachsen spielten mit nur 3 Sturmreihen, das aber derart effizient, daß einem schwindelig wurde. Die Finalrunden werden aber im best - of - seven - Modus ausgespielt, heißt: Wer zuerst 4 Spiele gewinnt, zieht in die nächste Runde ein.
    Also ist mit 2 verlorenen Spielen noch nix verloren. Und so spielen wir heute Spiel 3 der Serie dahoam.
     
  3. Und „BAAMMMM“ - Spiel 3 in GAP. Beide Teams schenkten sich im Spiel nichts. Der SCR setzte das sächsische Tor von Goalie Brett Killar unter Dauerdruck. Crimmitschau verteidigte fortwährend. Der SCR setzte sich im Angiffsdrittel fest. Chance um Chance. Und doch dauerte es bis zur 18. Spielminute bis Andi Eder und Andi Driendl Joel Johansson fanden der endlich zum 1:0 traf. Die Halle tobt!!! Zu Beginn des zweiten Drittels tobte die Halle erneut, diesmal sahen die Schiris einen Bandencheck und wollten Driendl für 2 Minuten auf die Strafbank schicken. Der Gefoulte beschwerte sich, weil er glaubte irgendwo verletzt zu sein. Die Schiris glaubten ihm und wandelten die Strafe in eine 5 + Spieldauer um. Damit war die Paradereihe endgültig gesprengt (Dibelka ist immer noch verletzt). Der so schwer „gefoulte“ Spieler hat natürlich im nächsten Wechsel weiter gespielt.
    In den 5 Minuten Unterzahl erzielte Crimmitschau den Ausgleich. Im Schlußdrittel ging der SCR erneut in Führung (Louke Oakley) . Im direkten Gegenzug kam Crimmitschau zum Ausgleich. So stand es nach regulärer Spielzeit 2:2 - Verlängerung 20 Minuten 4 gegen 4. In der 8. Minute nutzten Jared Gomes und Joel Johansson einen Wechselfehler der Sachsen und setzten Tim Richter in Szene, der Crimmitschau gnadenlos den „plötzlichen Tod“ beibrachte. Nächsten Dienstag geht’s also wieder nach Crimmitschau in Spiel 4 weiter.

     
  4. Gestern Abend also Spiel 4 des Viertelfinales der Playoffs zwischen dem SC Riessersee und den Eispiraten Crimmitschau in Crimmitschau.
    Ein Sieg in Sachsen sollte den Garmischern das hart umkämpfte Heimrecht zurück bringen und die Serie ausgleichen.
    Der SCR erfuhr zunächst erst einmal Genugtuung, haben die überforderten Schiris in Spiel 3 doch die Paradereihe des Teams mit einer eigenartigen Strafe mit Spieldauer auseinander gerissen. Können wir auch: Pirat Soudek wurde frühzeitig zum Duschen geschickt, Bandencheck mit Spieldauer. Im Gegensatz zu Driendl ,in Spiel 3, hat der Pirat wirklich gecheckt. Das Hallali für den SCR. Wilhelm zog direkt von der blauen Lilnie ab. Vor Piratengoalie Killar herrschte ein erhöhtes Verkehrsaufkommen, so sah er nix, der Puck schlug ein - 0:1.
    Im 2. Drittel glich Crimme aus. 3 Minuten später stellte Jared Gomes den alten Vorsprung wieder her. Coach Söderholm war trotzdem genervt und nahm eine Auszeit. Wenn Finnen wütend sind, so trollten sich die gescholtenen zurück auf‘s Eis. Bis Ende des Mittelabschnitts zeigten die Sturmreihen, da sie den Coach verstanden haben. Schüsse von Mattias Beck und Richie Mueller trafen nur das Torgestänge.
    Zu Beginn des letzten Drittels verdarb SCR - Goalie Matthias Nemec mit seinen Glanztaten den Piraten die Lust auf‘s Entern. Der SCR übernahm immer mehr die Initiative im Spiel. Mattias Beck erlöste die mitgereisten Fans (immerhin 450 km) mit dem dritten Tor. 2 Minuten später erhöhte Richie Mueller auf 1:4.
    4 Minuten vor Ende der Partie nahmen die Piraten ihren Goalie vom Eis, trafen zum 2:4. Florian Vollmer nutzte einen Konter und schoss ohne Probleme ins leere Netz zum 2:5 - Endstand. Somit reiste der SCR zurück ins Werdenfelser Land mit dem wiedererlangten Heimrecht und einer ausgeglichenen Serie im Gepäck. Spiel 5 am kommenden Freitag, 20.00 Uhr in Garmisch - Partenkirchen.

     
  5. Spiel 5 verlor der SCR auf eigenen Eis. Crimmitschau siegte am Freitag in der Verlängerung mit 1:2 nach Verlängerung per "Sudden death". Somit ist das Heimrecht nach Westsachsen gewandert. Nach dem Spiel gehe ich immer mit Bekannten zum Essen. Die meisten waren überzeugt davon, daß sich die Piraten das Spiel 6 auf eigenem Eis nicht mehr nehmen lassen. Dies wäre der 4. Sieg in der Serie und würde sie ins Playoff - Halbfinale befördern. Der SCR hätte Sommerferien.
    Also mußte der SCR heute (Sonntag) zu Spiel 6 nach Crimmitschau fahren. Und belehrte alle Skeptiker eines besseren. Man versenkte die Piraten eindrucksvoll mit 1:4. Und so steht die Serie bei 3:3. Am kommenden Dienstag müssen die Piraten ihr Schiff klarmachen und wieder nach Garmisch - Partenkirchen segeln. Dann ist Showdown: Wer gewinnt, spielt Halbfinale!
     
  6. Spiel 7 ist eine im nordamerikanischen Eishockey weitverbreitete "Weisheit" . Sie beschreibt einen äußerst knappen Verlauf einer Serie in den Playoff`s unerheblich in welchem Sport. Spiel 7 heißt "do or die" Ins deutsche übersetzt : "Mach´s oder stirb".
    Nun also Spiel 7 in Garmisch - Partenkirchen. Klare Sache: Wer verliert, hat Sommerpause. Das Heimrecht spielte nun keine Rolle mehr. Es ist durch den Sieg in Spiel 6 zurück gewandert ins, am Dienstag vollbesetzte OEZ.
    Den Weg ins Stadion fand auch Lubor Dibelka, der die perfekte Sturmreihe des SCR komplettierte. Nun wieder vollständig betrat der SC Riessersee das Eis ohne einen Zweifel aufkommen zu lassen, wer an diesem Abend dass Eis als Sieger verlässt.
    Puckbesitz von Beginn an. Um viel klar zu stellen, legte die zweite Sturmreihe vor und bediente Jared Gomes perfekt - 1:0. Wenige Minuten später trat die erste Sturmreihe an und gleich wieder ab. Richie Mueller eröffnete die One - Man -Show. Er klaute sich hinter dem eigenen Tor den Puck und legte los, allein durch`s neutrale Drittel, im gegnerischen Drittel warteten 4 Gegenspieler, na und, den Puck an der Kelle umkurvte er die brüchige sächsische Mauer und überraschte den verdutzten Brett Killar im Crimmitschauer Kasten - 2:0. Für mich das Tor der Saison! Chancen gab es im ersten Drittel noch, Tore nicht mehr. Zum 2. Drittel kamen die Westsachsen wachgeschossen aus ihrer Kabine. Sie kamen besser ins Spiel. Sie kamen auch zu Abschlüssen. Doch im Tor des SCR steht nach wie vor Matthias Nemec, der die Chancen vereitelte. Doch der ETC Crimmitschau fand ne Lücke - 2:1. So spannend wollten die Jungs vom SCR die Partie nicht werden lassen, Kapitän Vollmer übernahm die Verantwortung und traf nach tollem Zuspiel von Mathias Beck zum 3:1. Nachdem Mayenschein und Gschmeißner ihre Chancen vergaben, war es wieder Vollmer, der zum 4:1 traf. Es deutete sich der "die" von Crimmitschau an. Crimmitschau stemmte sich in Person von Dominik Walsh dagegen und traf zum 4:2. Wenig später mußten die Werdenfelser noch eine 3gegen5 - Unterzahl überstehen und taten dies mit Leidenschaft und getragen von der Stimmung in der Halle. Wer sonst, als Richie Mueller traf zum Abschluß ins mittlerweile verwaiste Tor zum Siegtreffer - 5:2.
    Der SCR steht mit diesem Sieg im Playoff - Halbfinale. Und es geht gleich am Donnerstag los. Der SCR hat wieder Heimrecht und wartet auf den Abschlußtabellenvierten. Den ESV Kaufbeuren. It`s Derbytime.

     
  7. Halbfinale Spiel 1 SCR - ESV Kaufbeuren: Das was den SC Riessersee zu Beginn des Viertelfinales der Playoff`s ereilte, nicht im Playoff - Modus zu sein, passierte nun dem ESVK. Sie waren zu schnell fertig mit ihrem Viertelfinalgegner aus Bad Nauheim. Also waren sie 5 Tage in Folge ohne Spiel, was eine Mannschaft aus dem Rhythmus bringen kann. Für den SCR hieß es zunächst erst einmal Playoff - Halbfinale seit 15 Jahren.
    Das erste Drittel verlief torlos, auch wenn es einige Chancen auf beiden Seiten gab. Im Mittelabschnitt dauerte die torlose Zeit nur 62 Sekunden, bevor Richie Mueller von Lubor Dibelka perfekt bedient wurde und auf 1:0 stellte. Es ging weiter rauf und runter. Aber erst kurz vor Drittelende legte Andi Driendl für Richie Mueller auf, der zum 2:0 traf. Das 2 ebenbürtige Teams auf dem Eis gegenüberstanden, versteht sich von selbst und der Derbycharakter tat sein übriges. Folglich kam der Gegner auf 2:1 heran.
    Bevor es schon im ersten Spiel der Serie in eine ungeliebte Verlängerung gehen muss besannen sich die Herren Mayenschein und Eder auf ihre Stärken und stellten mit 3:1 den alten Abstand wieder her. Ab dem Moment hatten die Weiß - Blauen das Spiel fest im Griff. Bis zur 54. Minute, als man beim Spielaufbau schlampte und Wohlgemuth das Spiel noch einmal spannend machte - 3:2. Kaufbeuren warf nun alles nach vorne und baute enormen Druck auf das Tor von Nemec auf. Als nichts mehr half, nahm der Kaufbeurer Coach seinen Goalie vom Eis und brachte einen sechsten Feldspieler. Joel Johannsson, hatte, wie ich, keinen Bock auf Verlängerung und knallte den Puck ins leere Tor: 4:2 - Endstand. Damit kein Schlendrian einkehren kann, ist bereits am heutigen Ostersamstag Spiel 2 in Kaufbeuren.

     
  8. Halbfinale Spiel 2 ESV Kaufbeuren - SCR: Und da ist der Rhythmus wieder zurück in Kaufbeuren. Wie die Feuerwehr legten die Kaufbeurer los, um die Serie auszugleichen. Und so drehten sie auf und erzielten recht früh die Führung. Mit dem 1:0 ging es in die Pause. Die überforderten Schiris bescherten den weiß - blauen eine Überzahl, die Richie Mueller zum 1:1 nutzen konnte. Der SCR erkämpfte sich im läuferisch anspruchsvollen Spiel immer mehr Spielanteile und Torchancen. Doch in Kaufbeuren steht mit Stefan Vajsder Goalie des Jahres im Tor und jeder sah warum. Auf der anderen Seite erzielten die Herren Billich und Blomqvist Treffer zum 2:1, 3:1 und 4:1 für die Joker.
    Richie Mueller konnte erneut eine Überzahl - Situation nutzen und verkürzte den Abstand. Für mehr reichte es aber leider nicht mehr und so traf Kaufbeuren nochmal ins Tor und glich die Serie mit 5:2 aus.
    Der SCR hat aber immernoch das Heimrecht und so zieht die Playoff - Karawane morgen wieder im OEZ Garmisch ein.
     
  9. Halbfinale Spiel 3 : SC Riessersee - ESV Kaufbeuren: weiter ging es mit der Halbfinalserie in Garmisch - Partenkirchen. Zu Beginn des Spiels nahmen die Weiß - Blauen gleich das Spiel in die Hand, um ihr Heimrecht zu verteidigen. Mit 4319 Zuschauern war das OEZ sehr gut gefüllt. Polizeiabsperrungen vor dem Stadion ließen die Vergangenheit aus Zeiten des G 7 -Gipfels wieder aufleben.
    Das Spiel fest in der Hand stürmte der SCR auf das Tor der Allgäuer. Nicht zu vergessen: Dort steht der Goalie des Jahres und erinnerte die Sturmreihen der Werdenfelser daran, daß er diesen Titel nicht umsonst trägt.
    So kam es in der 15. Minute des Spiels zum einzigen Tor der Partie. Strafe gegen Riessersee wird angezeigt, Schmidle trifft in 5 - 6 - Überzahl zum 0:1 für Kaufbeuren. Die Weiß - Blauen bestürmten weiter das Tor von Vajs, der hielt und hielt und trieb mich in den Wahnsinn.
    In Spiel 4 heute Abend in Kaufbeuren werden die Stürmer des SCR den erneuten Angriff auf den Hexenmeister starten. Stand der Serie: 1:2. Übrigens für die Fußballer die immer über die Belastung diskutieren: JEDEN ZWEITEN TAG!!!
     
  10. Halbfinale Spiel 4: ESV Kaufbeuren - SC Riessersee. Am gestrigen Nachmittag überschlugen sich die Hiobsbotschaften in der SCR - Geschäftsstelle: Goalie Matthias Nemec meldete sich verletzt. Er könne nicht spielen. Die Überlegungen gingen nicht einmal zu Backup - Goalie Daniel Allavena. Zu jung und zu unerfahren ist der Goalie der Nachwuchsmannschaft. Nicht geeignet für ein Playoff - Spiel. Gut das die Vereinsbosse kurz vor Beginn der Finalrunde eine Verletzung von Nemec einkalkuliert haben und den seinerzeit vereinslosen Andrew Hare für den Bedarfsfall verpflichteten. Und der Bedarfsfall trat mit der Verletzung von Nemec ein, da auch der gleichwertige Goalie Kevin Reich vom großen Bruder EHC München als Backup angefordert wurde. Ebenfalls für die Playoffs angefordert wurde Andreas Eder. Christian Hummer meldete sich zudem noch krank. Da Hare Kanadier ist und somit das Ausländerkontingent belastet, musste ein anderer Ausländer aus dem Kader gestrichen werden. Es traf Louke Oakley. Mit dem wohl ohnehin, für die kommende Saison nicht mehr geplant wird.
    Nun blieben nur noch 3 Sturmreihen übrig. Im Tor stand eben ein Goalie, der über Monate kein Spiel mehr absolviert hat.
    Eigentlich hatte der SCR, gegen die 4 Sturmreihen der Allgäuer, mit einem Stefan Vajs im Tor, keine Chance. Aber es war schließlich Spiel 4!!!
    Der SCR wollte die Chance, die man nicht hatte, nutzen. Sie spielten Kaufbeuren in ihrem eigenen Drittel fest und ließen nicht mehr los. Bis in die 13. Minute. Stephan Wilhelm einen Schlagschuß an die Bande hinter dem Tor knallte, der Puck kam zurück, knallte an die Schoner von Stefan Vajs und dann ins Tor - 0:1 für den SCR. 4 Minuten später bediente Jared Gomes Valentin Gschmeißner im Slot mustergültig, der den Puck zum 0:2 einschob.
    Kaufbeuren war, im Vergleich zu Montag, nicht wieder zu erkennen. Das fand auch Kaufbeurens Trainer Andreas Brockmann und nahm eine Auszeit. Zugehört hat ihm wohl niemand aus seinem Team. Im Mittelabschnitt hatte nur der SCR Torchancen, die aber nicht genutzt werden konnten. Im letzten Drittel verteidigten die Werdenfelser erstklassig und Andrew Hare ließ die Monate ohne Spielpraxis vergessen. Stefan Vajs wurde es in seinem Tor zu eng und so entschied er sich für einen Wandertag, fuhr auf einen angreifenden Riesserseer zu und machte so die Fragezeichen in den Augen seiner Hintermannschaft größer. Das durch den Wanderausflug von Vajs, leere Tor, vergrößerte auch die Augen von Andi Driendl. Er sah die gähnende Leere und nutzte seine Chance - 0:3. Es passierte nichts mehr, außer Verteidigung. Der SCR gewann Spiel 4, glich die Serie aus und bescherte Andrew Hare den ersten Shutout im SCR - Trikot. Wer richtig gezählt hat (Falls hier irgendjemand mit liest), hat bemerkt, das Spiel 5 bereits morgen in Garmisch - Partenkirchen terminiert ist.

     
  11. Halbfinale Spiel 5: Sc Riessersee - ESV Kaufbeuren Gestern Spiel 5 in GAP war ein unglaublich spannendes, Herzschlagspiel. Es spielten 3 Sturmreihen (SCR) gegen 4 Sturmreihen (ESVK). Der SCR wollte sehr schnell sehr klar die Entscheidung herbeiführen. Der ESVK hatte etwas dagegen. Beide Teams begannen mit unglaublichen Tempo aufs Eis. Nach 95 Sekunden traf Matias Beck nach Zauberpass von Michael Rimbeck zum 1:0. Torchancen gab es weiterhin. Doch sie blieben erfolglos.
    Im Mittelabschnitt schenkten sich beide Teams wieder nicht das Schwarze unter`m Fingernagel. Der SCR musste eine 3 gegen 5 - Unterzahl über sich ergehen lassen. Sie verteidigten in dieser Phase bärenstark. Kaufbeuren konnte die Überzahl nicht nutzen. Sie glichen dann aber durch Schmidle zum 1:1 aus. Dabei sollte es vorerst bleiben. Es sollte ein denkwürdiges Schlußdrittel folgen. 6 Minuten nach Drittelbeginn traf Oppolzer für die Allgäuer zur 1:2 - Führung. Chancen über Chancen folgten, kein weiteres Tor. Dann folgten 4 Minuten Überzahl für die Weiß - Blauen, die diese Ausgleichschance nicht nutzen konnten. Es brach die letzte Minute des Spiels an. SCR - Coach Toni Söderholm holte seinen Goalie Andrew Hare für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Das Überzahlspiel, das vorher nicht funktionierte, sorgte ca. 30 Sekunden vor Ende der Partie für einen unfassbaren Jubelsturm im OEZ. Was war passiert? Andi Driendl bediente Matias Beck mustergültig, der zum Ausgleich einschob. Es folgte die übliche Verlängerung. Beide Teams hatten jeweils eine Chance in Überzahl den "Sudden Death" herbeizuführen. Die wurden nicht genutzt. Es war Jared Gomes, der in der neunten Minute der Verlängerung das Spiel für den SCR entschied. 3:2 hieß es zum Ende der Partie, nicht ohne das der Treffer von den Head - Ref`s in der Videokabine rauf- und runter geleiert wurde. Es blieb bei der Torentscheidung. Der SCR holte nun also den dritten Sieg der Serie. Und reist am kommenden Sonntag zu Spiel 6 nach Kaufbeuren, in der Hoffnung seinen Matchball zu verwandeln. Sie müssen allerdings auf weitere Spieler verzichten. Die ein oder andere Verletztenmeldung kam gestern abend noch hinzu .


     
  12. Mag jetzt nicht mehr beschreiben, wie es dazu kam, kann jeder der will, sich selbst ansehen. Nur soviel: Der SC Riessersee schlägt in Halbfinalspiel Nr. 6 den ESV Kaufbeuren mit 1:3, gewinnt sein viertes Spiel in der Serie und steht damit im FINALE der DEL II gegen die Bietigheim Steelers. Am Freitag beginnt die Finalserie

     
  13. Glückwunsch schon mal zum Finaleinzug, dann werden wir mal weiter die Daumen drücken, damit es auch für den Titel reicht
     
  14. Schön, daß es jemand bemerkt hat. :(;)
     
    gordon23 gefällt das.
  15. DEL II Finalrunde, Spiel 1 SC Riessersee - SC Bietigheim Steelers: Wie immer im 1. Drittel einer neuen Runde wird der Gegner erstmal abgetastet und vorsichtig gespielt. Keiner will den ersten Fehler machen, schon gar keine Strafen ziehen. Der SCR zog aber trotzdem eine. In 4 - 5 - Unterzahl zog Jared Gomes über links los kurvte auf den schwäbischen Goalie, Martinovic zu, verlud ihn und traf zum 1:0. Im Mittelabschnitt kamen die Steelers druckvoll aus der Kabine. Das zweite Drittel gehörte eindeutig den Stahlarbeitern aus Oberschwaben. Der SCR kam nur zu Chancen. Lubor Dibelka, Felix Thomas und auch Tim Richter scheiterten an Martinovic oder ließen die Pfosten fröhlich klingen. Schließlich stand es zu Drittelende 1:2. Im Schlußabschnitt veranstaltete der SCR wieder ein buntes Feuerwerk an guten Chancen. Beck, Mueller und Johannson scheiterten. Bietigheim verteidigte konzentriert. Kurz vor dem Ende nahm Coach Söderholm mit Andrew Hare den Goalie, zugunsten eines sechsten Feldspielers, vom Eis . Chancen für die "Weiß - Blauen gab es, aber Cabana traf ins leere Tor und schraubte den Deckel für die Steelers drauf. Erfahrung schlägt die Neulinge. Immerhin stand Bietigheim in den letzten 6 Finals in den letzten 6 Jahren im Finale. Die gesamte Hauptrunde der Saison standen sie zumeist auf dem ersten Platz. Am heutigen Sonntag reisen die Weiß - Blauen nach Oberschwaben und wollen Spiel 2 gewinnen.

    Man achte in der PK, auf den äußerst sympathischen Coach der Schwaben. Kevin Gaudet verlässt die Steelers leider zum Saisonende. Unser Coach Toni Söderholm hat ein offizielles Angebot aus Düsseldorf. Sollte er es annehmen, oder Red Bull hat anderes mit ihm vor, könnte ich mir ein Engagement von Gaudet in Garmisch - Partenkirchen gut vorstellen.


     
  16. DEL II, Finalrunde Spiel 2 Bietigheim Steelers - SC Riessersee: Mit Hilfe des großen Bruders aus München, der selber noch eine Finalrunde gegen Berlin zu spielen hat, kam noch ein weiterer Spieler zum Spiel der Garmischer in Bietigheim hinzu. Die Rede ist von Andreas Eder, der vom EHC München zum kleinen Bruder ins Werdenfelser Land abgeordnet wurde. Für Eder keine große Sache, spielte er doch nahezu die komplette Hauptrunde in GAP.
    Für den geneigten Freund des SCR tat der Coach etwas unsagbares. Er sprengte das Allerheiligste, die Topreihe aus Mueller, Driendl und Dibelka auseinander. Ich saß fluchend vor meinem Computer, als ich das Line - up für dieses Spiel sah. "Der hat sie doch nicht mehr alle!" War da noch das Entspanntere.
    Der Neu - Nationalspieler Eder ersetzte Mueller in der Nicht - Mehr - Topreihe. Entsprechend verlief das erste Drittel. Der SCR tat sich zunächst schwer, mit den Umstellungen. Später konnte der SCR so etwas wie Druck aufbauen. Die zweite Reihe um Jared Gomes hatte 3 Gelegenheiten. Im direkten Gegenzug antwortete Bietigheim mit dem Treffer zum 1:0. 2 Minuten später verdeutlichten sie mit dem 2:0. Aber die Serie nicht so einfach abgeben wollte der SCR dann doch nicht. Die zerspitterte Topreihe Eder passte auf Driendl, der humorlos den Puck zum 2:1 in die Maschen haute. Im Mittelabschnitt kamen die Weiß - Blauen mit dem Vorsatz aus der Kabine klar zu stellen, wem die Serie gehört. Schon 3 Minuten nach dem Bully zu Drittel 2 glich Lubor Dibelka für den SCR aus. 9 Minuten später drehte Andi Driendl das Spiel zum 2:3. Die Druckphase hielt weiter an. Nur 22 Sekunden später klebte Flori Vollmer das Namensschild auf die Serie - 2:4. Noch war Bietigheim nicht geschlagen. Zientek traf für die Oberschwaben - 3:4. Goalie Andrew Hare und seine Vorderleute hatten noch einige brenzlige Situationen zu überstehen, zumal die Steelers mit 6 Spielern angriffen (Goalie war raus). Man befreite sich und Stephan Wilhelm traf, 12 Sekunden vor Schluß, zum 3:5 ins leere Tor. Zum Spiel gehört auch, daß der beste Scorer der Steelers Matt McKnight bereits im Mittelabschnitt im Eis hängen blieb und ein Schiri ihm auf den Fuß fiel. Dürfte ne üble Verletzung werden. Die Serie geht morgen in GAP weiter mit Spiel 3.

     
  17. Also können doch beide Mannschaften gemeinsam gewinnen. :)
     

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