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das Lied kenne Ich aber schon, is alt...
Ich persönlich habe sehr gute private Kontakte nach Holland (ländliche Gegend in der Nähe von Rotterdam) und fahre auch einmal im Jahr dorthin oder bekomme Besuch von dort, immer abwechselnd sozusagen!
Eine kleines, modernes und liberales Land das mir sehr gut gefällt, mit grösstenteils netten aufgeschlossenen Menschen und einer ganz easy Multikulti-Metropole Amsterdam!
Probleme mit meiner deutschen Nationälität hatte Ich in Holland bisher nie obwohl Ich sehr gut weiss das es da noch ne Menge tiefverwurzelten und durch die generationen gereichten Hasses gibt, der aber im normalen gesellschaftlichen Alltag nicht wahrnehmbar ist!
Wer sich aber mal länger in den Niederlanden aufhält wird schon die einen oder anderen Vorbehalte gegenüber den "Moffen" (so nennt man uns Deutsche analog wie wir die Holländer "Käseköppe" nennen!) feststellen!
Im grossen und ganzen aber, ist das Bild des "schrecklichen Deutschen" in Holland nicht schlechter oder besser gezeichnet als in Frankreich, England oder anderen europäischen Staaten!
Hierzu habe Ich mal einen interessanten Artikel aus der SZ von 2001
Legionäre der Gewalt
Die Fans von Feyenoord Rotterdam gelten als besonders brutal besonders wenn es gegen Deutsche geht
Die Fans von Feyenoord Rotterdam daheim zärtlich Die Legion genannt sehen nicht aus wie andere Holländer. Meistens sind sie fetter, tragen Tattoos, langes oder besonders kurzes Haar und Schnauzbärte. Besonders für Deutsche sind sie gefährlich. Eigentlich bilden die einzige ethnische Gruppe, die in ihrer Einschätzung noch unter den Deutschen rangiert, die Juden. So repräsentiert Die Legion eine Seite des holländischen Lebens, über die Niederländer im Ausland am liebsten nicht sprechen würden.
Die Legion würde sagen, dass ihr Problem mit den Deutschen am 14. Mai 1940 begann, jenem Tag, an den die Luftwaffe das Zentrum von Rotterdam zerstörte und dabei 900Menschen tötete. Allerdings wartete die Hooligan- Gruppe mit einer Reaktion auf diesen Umstand bis ins Jahr 1994, als 500 Fans von Feyenoord bei einem Spiel in Bremen verhaftet wurden. In der Folge gab es stets Probleme bei Partien gegen deutsche Teams, die spektakulärsten im Januar 1999 bei einem Freundschaftsspiel in Leverkusen.
Gegen den Rest der Welt
Damals beschimpfte Die Legion das einheimische Publikum und die Polizei bizarrer Weise als Juden. Ansonsten warfen sie Steine und zertrümmerten mit Eisenstangen Autos, sie steckten ein Kassenhäuschen in Brand und beschäftigten am Ende fast die gesamten Polizei- Einsatzkräfte von Nordrhein-Westfalen. Im holländischen Fernsehen zeigte Wim van Hanegem, Feyenoords wohl populärster Spieler aller Zeiten, Verständnis für die Ausschreitungen. So benutzte er die holländische Beleidigung für Deutsche, als er feststellte: Gegen die Moffen kann man eben keine Freundschaftsspiele austragen. Die Uefa teilte dem Klub mit, dass weitere Vorfälle für einen Ausschluss aus der Champions League sorgen würde. Vereinspräsident Jorien van den Herik schloss daraufhin die eigenen Fans von allen Auswärtsspielen im Europapokal bis 2001 aus sogar die Sponsoren mussten zu Hause bleiben. Seitdem hat es keine Vorfälle mehr gegeben und der Bann wurde gelockert.
In mancherlei Hinsicht ist die Haltung der Legion den Deutschen gegenüber typisch holländisch. Besonders seit der Europameisterschaft 1988 ist es ein charakteristisches Merkmal des holländischen Machismo, den Deutschen jenen Widerstand entgegenzusetzen, den das Land während des Krieges vernachlässigte. Auf der anderen Seite ist die Gefühlslage der Anhänger von Feyenoord aber auch einzigartig. Teilweise hat sie damit zu tun, dass Feyenoord totale Hingabe anbietet: ein Stadion, das bebt, weil die Zuschauer auf den Bänken trampeln. Das macht Die Legion britischen Fans ähn licher als ihren Feinden von Ajax. Ad Melkert, ein Feyenoord-Fan, der wahrscheinlich Wim Kok als niederländischen Premier ablösen wird, sagte dazu: Das Stadion und die fanatische Atmosphäre gefallen mir, allerdings minus der Exzesse.
Nur sind diese Exzesse Teil des Fanatismus, und der wird traditionell durch Wut und Frustration gefüttert. So geht es schließlich um Feyenoord gegen den Rest der Welt, wie ein Buchtitel über den Klub sagt. Schon als Stadt fühlt sich Rotterdam nämlich nicht ausreichend akzeptiert. Viele Einwohner haben früher im Hafen harte Arbeit geleistet (Feijenoord war der Name eines Docks) und hielten Amsterdam für die Heimat verweichlichter Bohemiens. Rotterdams weißes, urbanes Proletariat eine soziale Klasse, die es sonst in Holland kaum gibt mag daher Macho-Spieler. Einige ihrer größten Helden, wie Wim Van Hanegem, Rinus Israel oder der späte Theo Laseroms waren gefürchtet für schmutzigen Fußball.
Die Frustration der Fans rührt aus einer endlosen Serie von Niederlagen. Der Verein mit den vielleicht meisten Anhängern in Holland hat in den letzten 17 Jahren nur zwei Meistertitel gewonnen (den Europapokal der Landesmeister einmal: 1970). Harry van Wijnen, Autor eines Buchs über den Klub, schreibt dazu: Feyenoord hat die Identität eines Verlierers. Außerdem glaubt Die Legion, dass die holländische Presse Ajax bevorzuge. Weil Amsterdam historisch gesehen eine jüdische Stadt ist, nennt sie die Fans von Ajax Juden. Wer immer sich auf die Seite von Ajax stellt, ist Jude. Eigentlich ist aber jeder, der nicht für Feyenoord ist selbst ein deutscher Fußballspieler ein Jude.
Im Ausland gilt Holland als tolerant. Das hat damit zu tun, dass die Holländer der Welt gesagt haben, sie würden in einem toleranten Land leben. Außerdem kann die Welt zu wenig Holländisch, um das zu überprüfen. Wenn Feyenoord gegen Ajax spielt, singen Tausende und nicht etwa eine kleine Minderheit: Hamas, Hamas, Juden ins Gas! Oder sie zischen, um das Geräusch von entweichendem Gas zu imitieren. Als Feyenoord 1999 holländischer Meister wurde, stimmten die beiden Spieler Jean-Paul van Gastel und Ulrich van Gobbel bei der Siegesfeier vor dem Rathaus in Rotterdam an: Wer nicht hüpft, der ist ein Jude. Beide spielen noch bei Feyenoord.
Het Bombardement
Es würde zu lange dauern, die Widersprüche in der Geschichtsbetrachtung der Legion aufzulisten. Bei Spielen gegen Ajax singen sie über Züge nach Auschwitz, ansonsten beschuldigen sie Fans anderer Klubs, im Krieg Mitglieder der holländische Nazi-Partei gewesen zu sein. Sie hassen Deutsche und romantisieren einen Hafen, von dem aus die meisten Waren nach Deutschland gehen. Sie hassen Juden und beklagen het Bombardement, obwohl ungleich mehr Rotterdamer Juden in Konzentrationslagern umkamen, als Einwohner beim Luftangriff am 14. Mai 1940 starben.
Gegen Bayern München werden diese historischen Widersprüche heute vergessen sein. Das Spiel wird vermutlich gewaltfrei ablaufen so lange man Verbalinjurien nicht für gewalttätig hält. Das könnte sich allerdings ändern, wenn Die Legion zum Rückspiel am 23. Oktober nach Deutschland einmarschiert.
Simon Kuper
Nur mal als Frage. Was passiert wenn jeweils der 2te und 3te in einer Gruppe punkt und Tordiffernezgleich sind?? Hab schon mehrere gefragt aber immer die unmöglichsten Theorien als Antwort erhalten.
Sollten nach Abschluss der Gruppenspiele zwei oder mehr Mannschaften punktgleich sein, so entscheidet über die Rangfolge:
a) die Punktzahl aus den Direktbegegnungen der punktgleichen Mannschaften,
b) die Tordifferenz aus den Direktbegegnungen,
c) die größere Anzahl der in den Direktbegegnungen erzielten Tore,
d) die Tordifferenz aus allen Gruppenspielen,
e) die höhere Anzahl von Toren in allen Gruppenspielen,
f) der UEFA-Koeffizient,
g) das Fair-Play-Verhalten der Mannschaften,
h) das Los.
Neu ist folgende Bestimmung: Sollten im letzten Gruppenspiel zwei Mannschaften aufeinander treffen, die die gleiche Anzahl Punkte, die gleiche Tordifferenz und die gleiche Anzahl erzielter Tore aufweisen, und endet das Spiel nach 90 Minuten unentschieden, so entscheidet ein Elfmeterschießen über die Platzierung und nicht die Punkte 1-8.
hmm kann das sein das alle Mannschaften die mit Nike Trikots spielen so einen häßlichen kreis um die Nummer haben wie wir in der nächsten Saison >![]()
@Atze
Ich finde die National-Trikots aber tausend Mal besser, als unsere Neuen.
Da ist der Kreis nicht so riesig und nimmt nicht das ganze Trikot ein![]()
Habt ihr auch das Gefühl, dass seit dem Ausscheiden unserer Nati alle anderen anfangen " deutsch " zu spielen.
Mit Ausnahme Portugal-England waren die Viertelfinals schwach und nicht schön anzusehen. Frankreich spielte noch schlechter deutsch als Griechenland, eigentlich spielten sogar Schweden und Holland ziemlich deutsch. Den Tschechen verhalf ein Standard und ein Baros zum Sieg.
Fazit: Ab Viertelfinale wären für Völlers Mannen fast was drin gewesen.![]()
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